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Zukunft
Bei den meisten der privaten Hochschulen bieten sich den Studenten vergleichsweise gute Studienbedingungen. Die strenge Bewerberauswahl, ein straff durchorganisiertes und anspruchsvolles Studienpensum sowie eine günstige Betreuungsrelation gewährleisten den Studienerfolg, stellen aber auch hohe Anforderungen an die Leistungsbereitschaft der Studierenden.
Studiengebühren von bis zu 5.000 Euro pro Semester stellen für viele Interessenten eine oft nicht zu überwindende Hürde dar. Die Privathochschulen bieten allerdings nicht selten auch flexible Finanzierungsmodelle an oder stellen ein bestimmtes Kontingent an Freiplätzen zur Verfügung. Der Abschluss einer privaten Hochschule - das zeigt die Praxis - ist für viele Unternehmen eine Empfehlung, so dass die Jobsuche erleichtert wird.
Allerdings werden staatliche Hochschulen - allen voran die ebenfalls praxisorientierten Fachhochschulen - mit ihrer Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge und den erweiterten Auswahlmöglichkeiten ihrer Studierenden versuchen, den Abstand zu den Privaten zu verringern. Zudem gibt es zunehmend Modelle, mit einem Trend zur Privatisierung oder zumindest Teilprivatisierung von staatlichen Universitäten. D.h. diese dann "privaten" Organisationen suchen auch wie die Privaten den Schulterschluß zu den Unternehmen und damit eine engere Verzahnung mit der Praxis.
Eine interessante Entwicklung, die Wettbewerb, Kreativität und Entwicklung erwarten lässt.
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